Sechs Monate Platz.

Im Zentrum von Ottensen eröffnet sich durch einen Beschluss der Bezirksversammlung Altona die einzigartige Möglichkeit für Hamburgs größten Verkehrsversuch.

Von Anfang September 2019 bis Ende Februar 2020 werden Teile der Ottenser Hauptstraße, der Bahrenfelder Straße, der großen Rainstraße sowie der Erzberger Straße zu einem weitgehend autofreien Bereich – offen für Fußgänger, Radfahrer und Aktivitäten der Menschen aus dem Stadtteil.

Die wichtigsten Eckdaten

Darum geht's
Für sechs Monate werden einige Straßen in Ottensen für den Auto-Durchgangsverkehr gesperrt – um zu erproben, wie man den Straßenraum neu nutzen kann.
Warum wird das gemacht?
In Altona wünschen sich die Menschen mehr Platz für Fußgänger – das hat die Bürgerbeteiligung im Rahmen des EU-Projekts "Cities4People" gezeigt. Deshalb soll für eine begrenzte Zeit erprobt werden, wie sich eine Fußgängerzone auf den Stadtteil auswirkt.
Um welche Straßen geht es?
Teil des Verkehrsversuchs werden die Bahrenfelder Straße zwischen Alma-Wartenberg-Platz und Klausstraße, die Ottenser Hauptstraße bis zur Mottenburger Straße sowie Teile der Erzberger Straße und der Großen Rainstraße.
(Rufen Sie hier die Projektkarte auf)
Wie lange läuft das Projekt?
Das Projekt "Ottensen macht Platz" startet am 1.9.2019 und läuft bis zum 29.2.2020. Vor Projektende werden die Erfahrungen ausgewertet und öffentlich diskutiert.
Wer darf reinfahren?
Radfahrende, Taxis und Lieferanten (Lieferzeiten 23 bis 11) dürfen reinfahren – außerdem alle, die einen Tiefgaragenplatz oder Parkplatz im Hinterhof haben.
(Mehr Informationen zu den Zufahrtregeln gibt es hier.)
Wo kann ich parken?
Während der Laufzeit des Projekts „Ottensen macht Platz“ gibt es die Möglichkeit, in drei Parkhäusern in der Nachbarschaft vergünstigte Dauerstellplätze anzumieten. Sehen Sie hier, wo das möglich ist – und in welchen Parkhäusern Sie sonst noch parken können, wenn Sie Ottensen mit dem Auto besuchen wollen.
(In diesen Parkhäusern kann man rund um das Projektgebiet parken.)
Wo kann ich mehr erfahren?
Unter Fragen & Antworten finden Sie weitere Informationen zum Verkehrsversuch. Für darüber hinausgehende Fragen können Sie uns auch direkt kontaktieren.

So machen es andere Städte

Viele Städte in Europa (und nicht nur hier) haben sich dazu entschieden, dem nicht-motorisierten Verkehr und dem urbanen Leben auf öffentlichen Straßen und Plätzen wieder mehr Raum zu geben. Manche – wie York (GB) – haben schon im letzten Jahrtausend damit begonnen, andere setzen erst seit einigen Jahren solche Projekte um, haben sich aber dafür viel vorgenommen – wie Gent.

Aktuelles aus dem Flanierquartier

In diesen Parkhäusern kann man rund um das Projektgebiet parken

Während der Laufzeit des Projekts „Ottensen macht Platz“ gibt es die Möglichkeit, in drei Parkhäusern in der Nachbarschaft vergünstigte Dauerstellplätze anzumieten. Sehen Sie hier, wo das möglich ist – und in welchen Parkhäusern Sie sonst noch parken können, wenn Sie Ottensen mit dem Auto besuchen wollen.

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Taxis erlaubt, Ausnahmegenehmigungen erleichtert.

Nach intensiven Gesprächen mit der Innenbehörde konnten zwei dringende Wünsche der Anlieger erfüllt werden: Taxis können das Gebiet des Verkehrsversuchs befahren (zum Beispiel, um Krankentransporte oder mobilitätseingeschränkte Menschen vor die Haustür fahren zu können).

Außerdem wird es ein vereinfachtes Antragsverfahren für Anwohner mit Stellplätzen in Hinterhöfen und Tiefgaragen im Projektgebiet geben.

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Auftakt des Dialogs: die Infoveranstaltungen für Gewerbetreibende

Die Infotermine für Gewerbetreibende am 28. und 29. Mai 2019 im Altonaer Museum bildeten den Startschuss zum Dialog mit lokalen Akteur*innen und zur Weiterentwicklung von Ideen und Anregungen für das Vorhaben im Quartier. Sie dienten der Vorstellung des Projektes, dem gegenseitigen Kennenlernen und einem ersten Austausch über die Chancen und Herausforderungen des Vorhabens.

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Sneak Preview: So sollen die Eingangsstationen aussehen

Heute
Geplant

„Einlets“ – so heißen die fünf Eingangsstationen, die in den Tagen vor dem 1.9. aufgebaut werden (zusammengesetzt aus dem Wort Eingang und Parklet). An den Stelen wird über das Projekt informiert, der geplante bunte Asphalt ist zugleich eine deutliche Markierung, dass man hier nicht einfach so reinfahren darf. Hinter den Stelen gibt es kleine Pflanzbeete, Sitzmöglichkeiten und Fahrradständer. (Entwurf: Treibhaus Landschaftsarchitekten)

Tage bis zur Eröffnung

Wollen Sie mitmachen?

Alle Bewohner*innen des Stadtteils sind eingeladen, den Straßenraum für ihre Aktivitäten zu nutzen – vom Nachbarschaftsfest über kleine Installationen bis hin zur Kunstperformance. Wenn Sie eine Idee haben, können Sie sich gerne an unseren Freiraumkoordinator Rudolf Klöckner wenden. Er und sein Team beraten und unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung Ihrer Idee.
(Foto: Torsten Stern / a-tour)